Scalas Zukunft


Scala 2.8 steht vor der Tür, da beschwert sich Stephan Schmidt, dass Scala (noch) nicht „produktionstauglich“ wäre: Scala is Unfit for Serious Development. Das zieht natürlich Kreise, z.B. bringt JAXenter einen Artikel darüber – und die Reaktionen sind absehbar. Ich selbst tendiere zur Position von James Iry.

Der wirklich interessante Teil ist die Antwort von Prof. Odersky auf den alten „akademischen Vorwurf“:

„Scala’s developers are interested in language research and writing papers, not in making a language for real development.“ That one you got totally wrong. In fact I am about to take a leave from university and found a startup to do commercial Scala support. I am taking some of the key Scala developers with me.

Ich finde es wird Zeit für einen kommerziellen Support, der auch der Sprache selber dient. Das ist ein wichtiger Schritt, die Scala-Entwicklung professioneller zu gestalten – und es ist umso besser, wenn das weitgehend durch das vorhandene Team übernommen wird. Ich kann schlecht einschätzen, wie groß die universitären Zwänge sind, die Möglichkeiten in einer eigenen, soliden Firma sind jedenfalls weitaus größer. Ich drücke jedenfalls fest die Daumen, dass das Projekt ein voller Erfolg wird.

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2 Gedanken zu “Scalas Zukunft

    • Den Ärger kann ich durchaus verstehen, und dass die Scala-Entwicklung wirklich kugelrund läuft, wird auch niemand ernsthaft behaupten. Aber meiner Meinung nach geht Scala in die richtige Richtung, und die Probleme sind kurz- bis mittelfristig in den Griff zu bekommen.

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